Erst planen, dann schreiben, heißt mein Motto, um der Publikationsidee eine Struktur und einen Spannungsbogen zu geben. Dazu arbeite ich die feinen Brüche in der Vita des Autors heraus und gebe seinem Wissen die Schreibstimme. Die darf leise, berührend oder aufrüttelnd, polarisierend und immer unverwechselbar sein. Denn Bücher nach Standard gibt es genug. Was der Leser will, sind Seiten, die Fakten mit Emotionen verbinden. Was ein Verlag will, sind messerscharfe Thesen. Wo Mut das Schreiben leitet, da kann Neues entstehen. So beginnt die Zusammenarbeit mit mir mit einem Konzept und bestenfalls ist dieses Konzept Kunst. Denn es setzt Akzente, greift Nuancen auf, die sich bislang niemand traute zu zeigen. Dann entsteht ein Eigensinn, den auch Künstler pflegen.

Ein Buchkonzept wie ich es verstehe, ist das Bild vor dem Buch, gezeichnet mit Federstrichen. Später, im Ghostwriting, füllen wir diese Linien mit Worten. Allmählich entsteht so das Werk, das der Autor seit langem im Geiste vor sich sah.

An einem Tag in Berlin konzipieren wir Ihr Buch. Von der These bis zur Gliederung bis zur Grobskizze beachten wir Ihr Wissen, Ihr Talent, Ihren Traum vom Buch. Wir denken quer und denken voraus. Wir lernen Ihren idealen Leser kennen und blicken auf die Schreibebenen und auch auf die Hoffnung, die jeder Autor in sich trägt: einen Bestseller auf den Markt zu bringen.